Biointelligente Chemie

Biobasierte Trägermaterialien für Katalysatoren – darum lohnen sich auch grüne Alternativen!

Katalytische Verfahren spielen in der Chemieindustrie eine zentrale Rolle. Im Mittelpunkt stehen dabei Katalysatoren, also Substanzen, die chemische Umwandlungsprozesse auslösen. Um diese Vorgänge zu steuern, kommt es auch auf die Trägermaterialien für die Katalysatoren an. Dr. Melanie Iwanow, Wissenschaftlerin am Fraunhofer IGB, geht in ihrem Blog-Beitrag der Frage nach, was geträgerte Katalysatoren sind und wie sie sich produzieren lassen – auch auf biologischer Basis. Ein Beispiel dafür ist Aktivkohle als Trägermaterial, welche nicht nur aus fossiler Kohle oder aus Holz hergestellt werden kann, sondern mit einer am Fraunhofer IGB entwickelten Methode auch aus grünen Lösungsmitteln – für mehr Nachhaltigkeit in der Chemiebranche.

Waste-to-X-Ansätze und die Biologische Transformation

Feinchemikalien aus Müll: Abfälle können nicht nur zur Erzeugung nachhaltiger Energieträger beitragen, sondern auch als Rohstoff für verschiedene Produkte dienen.

H₂Wood – BlackForest: Innovativer Klimaschutz direkt vor der Haustür

Lokal erzeugter Wasserstoff kann in der Region Schwarzwald einen großen Beitrag zur Klimaneutralität leisten und die Wirtschaft ankurbeln Bezaubernde Landschaften, facettenreiche Natur, ein Zuhause für zahlreiche Tiere und ein Rückzugsort für Menschen als ausgezeichnetes Urlaubsziel: Ist das alles, was die…

Produkte aus Mikroalgen

Mikroalgen sind einzellige Tausendsassas. Unter den richtigen Bedingungen können sie – je nach Art – wertvolle Rohstoffe produzieren, etwa für die Chemie- oder Lebensmittelindustrie. Dafür brauchen sie unter anderem Licht und CO2. Doch was können sie leisten, welche Produkte können…

CO₂ als Rohstoff − Erneuerbare chemische Grundstoffe und Energieträger »aus Luft«

Mehr als nur ein »Klimakiller«: CO2 lässt sich auch als wertvolle Ressource betrachten. Möglichkeiten zur Nutzung gibt es zuhauf. In seinem Vortrag »CO2 als Rohstoff« am 8. Februar 2022 in der Biointelligenz-Reihe der Württembergischen Landesbibliothek gibt Dr. Arne Roth vom…

Die Butterbrezel als Blaupause für eine grüne Chemie

Da ist Natur drin? Auch wenn es auf den ersten Blick überrascht: Viele Produkte in unserem Alltag können mittlerweile auf biologischer Basis hergestellt werden, etwa aus nachwachsenden Roh- oder Reststoffen. Dr. Michael Richter, Experte für »grüne« Chemie am Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB, lädt in seinem Vortrag in der Württembergischen Landesbibliothek am 18. Januar 2022 ein zu einer Erkundungsreise durch Produkte unseres Alltags. Dabei zeigt er auf, wie biobasierte Lösungen zu technologischen Neuerungen führen und grüne Produkte Vorteile für Mensch und Umwelt bieten.

Geld verdienen mit CO2: Wertvolle Ressource statt Klimakiller

Die Zeit drängt. Dieses Fazit zum Auftakt der COP26 UN-Klimakonferenz 2021 dieser Tage bleibt einem im Gedächtnis. Der Präsident der Weltklimakonferenz, Alok Sharma, sprach von einem Weckruf: Wenn der Klimawandel nicht in den Griff zu bekommen ist, wird die Menschheit einer Katastrophe gegenüberstehen. Das Ziel, die CO2-Emissionen der Menschheit drastisch zu reduzieren ist aktueller denn je. Dieses Ziel unterstützen wir durch ein Umdenken: CO2 als Ressource zu nutzen.

Synthetisch oder biologisch – welche Polymere machen das Rennen?

Vor kurzem haben wir noch bei den Olympischen Spielen mitgefiebert. Rein physisch natürlich kaum zu unterscheiden, haben wir Wissenschaftler mit den Athleten aber vor allem eines gemeinsam: Wir streben nach Perfektion. So auch in der Herstellung von Polymeren, der Basis von Kunststoffen. Hier konkurrieren jedoch unterschiedliche Ansätze: Stellen wir sie synthetisch auf Erdölbasis her, biologisch auf Grundlage von nachwachsenden Rohstoffen oder sogar aus organischen Rest- und Abfallstoffen? Auf jeden Fall verspricht es ein spannendes Rennen mit offenem Ausgang.

Geld verdienen mit CO2: Wie kann CO2 als Ressource genutzt werden?

Die aktuell sichtbaren dramatischen Folgen des Klimawandels wie das Hochwasser in Deutschland und Belgien oder die Hitzewelle in Kanada und den USA erhöhen den Druck auf Unternehmen, ihre CO2-Emissionen drastisch zu reduzieren. Unterstrichen wird dieser Handlungsdruck durch das kürzlich geänderte Klimaschutzgesetz der Bundesregierung, das vorsieht, dass Deutschland bis 2045 klimaneutral wird. In diesem Kontext tritt verstärkt die Frage in den Vordergrund: Was tun mit CO2? Welche Prozesse existieren heute schon, um CO2 direkt in kommerzielle Produkte oder Intermediate der chemischen Industrie umzuwandeln?